Laser ist die Abkürzung für "Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation", also Lichtverstärkung durch stimulierte Strahlungsemission. Hinter dem komplizierten Namen steckt eine spezielle Methode, mit der Licht erzeugt und gebündelt wird. Die Laser-Technik basiert auf dem physikalischen Effekt der "stimulierten Emission". Wenn man verschiedene Materialien (zum Beispiel Chrom oder Stickstoff) mit elektrischer Energie oder bestimmtem Licht beschießt, dann werden Atome angeregt und setzen Lichtteilchen (Photonen) frei. Führt man noch mehr Energie zu, dann stoßen die Photonen auf weitere Atome im Material, die nun selbst wieder Lichtteilchen ausstrahlen. Um das gewonnene Licht zu bündeln und noch intensiver zu machen, befinden sich im Inneren eines laserpoint bestellen-Geräts zwei Spiegel. Die Photonen werden zwischen ihnen hin und her geschossen und sorgen so dafür, dass immer mehr neue Lichtteilchen entstehen. Einer der Spiegel im Laser ist minimal durchlässig und so kann etwa ein Prozent des erzeugten Lichts nach außen treten. Dieser winzige Anteil ist der typische Lichtstrahl, den wir bei einem Laser sehen.

Ein Laser kann viele verschiedene Farben haben. Dies hängt von dem Material ab, aus dem die Lichtteilchen gewonnen werden. Verschiedene Materialien (genannt Medien) setzen langsamer oder schneller schwingende Teilchen frei. Die Länge der Schwingungen ist dafür verantwortlich, welche Farbe das Licht hat. Da alle Lichtteilchen eines Lasers stets im selben Rhythmus schwingen, haben sie auch immer die selbe Farbe. Man spricht daher beim Laser von monochromatischem (einfarbigem) Licht. Die gleichen Schwingungen der Photonen sind jedoch nicht nur für die Farbe des Laserpointer 2000mW verantwortlich. Sie bewirken auch, dass das Licht sich auf einen Punkt konzentriert und nicht seitlich abstrahlt. Durch diese Bündelung erreicht das Laser-Licht seine enorme Energie. Laserlicht unterscheidet sich deshalb zum Beispiel von dem einer Glühbirne, deren Licht mit unterschiedlichen Wellenlängen in verschiedene Richtungen ausstrahlt. Als Laser-Medium eignen sich nicht nur feste Stoffe (wie Kristalle), sondern auch Flüssigkeiten und verschiedene Gase. Je nach Medium kann Laser-Licht aus einem großen Bereich des optischen Lichtspektrums erzeugt werden – von Infrarot, über sichtbares Licht, bis hin zu ultraviolettem Licht.

Der 30000mw laserpointer ist in der Geschichte der Physik ein recht junges Phänomen. Die Einsteinsche Theorie der "stimulierten Emission" wurde erstmals 1928 vom deutschstämmigen US-Amerikaner Rudolf Ladenburg in einem Experiment nachgewiesen. 1954 baute der amerikanische Physiker Charles H. Townes den Vorgänger des Lasers, den Maser (Microwave Amplification by Stimulated Emission of Radiation). Dieser verstärkte Mikrowellen auf die selbe Weise wie der Laser das Licht. Erst 1960 baute der kanadische Wissenschaftler Theodore Mainman den ersten funktionsfähigen Laser. Er verwendete dabei einen Rubin als Medium, um Photonen freizusetzen. Die umfangreichen Einsatzmöglichkeiten der neuen Technik inspirierten zahllose Wissenschaftler zur weiteren Erforschung des Laser-Phänomens.

Laserpointer Blau 30000mW mit Aufsätzen

Heute begegnet uns der Laser in vielen Bereichen des Alltags: Im Supermarkt überträgt ein Laser die Strichcodes der Produkte in die Kasse, die Laser in CD- und DVD-Spielern lesen Bildinformationen, Hologramme auf EC- und Kreditkarten werden mit Laserlicht angefertigt, Laser-Shows in Diskotheken schaffen eine mystische Atmosphäre. Zudem eignen sich Laserstrahlen auch zur berührungsfreien Vermessung von Entfernungen und Oberflächen oder zum Schneiden und Schweißen von Gegenständen. Selbst Metall kann mit dem gebündelten Licht durchtrennt werden.

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